OASE-Einsatzbetreuung veranstaltet Malworkshop in Mazar-e-Sharif

Bereits zum fünften Mal bot die OASE-Einsatzbetreuung in Afghanistan stationierten Soldatinnen und Soldaten die Möglichkeit, an einem Malworkshop teilzunehmen. Unter der Anleitung einer Kunsttherapeutin entstanden vielfältige Kunstwerke, die auch ein Spiegelbild der Gemütslager deutscher Soldaten im Einsatz darstellen.

Mazar-e-Sharif. Über 2.500 deutsche Soldatinnen und Soldaten sind aktuell im Rahmen der ISAF-Mission in Afghanistan stationiert und leisten ihren Dienst fernab der Heimat. Die OASE-Einsatzbetreuung, eine gemeinsame Initiative von Evangelischer Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) und Katholischer Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS), initiiert in den weltweiten Einsatzgebieten der Bundeswehr regelmäßig unterschiedliche Betreuungsaktionen, um den Männern und Frauen vor Ort die dringend benötigte Abwechslung vom anstrengenden Dienstalltag zu ermöglichen.

Eine mittlerweile bei den Soldaten sehr beliebte Aktion ist der regelmäßig im afghanischen ‚Camp Marmal‘ stattfindende Malworkshop. Zuletzt haben zahlreiche Teilnehmer aller Dienstgrade am 25. und 26. Mai ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Unter der Anleitung einer Kunsttherapeutin entstanden unter Einsatz vielfältiger Maltechniken abwechslungsreiche Kunstwerke, die größtenteils die aktuelle Gemütslage der Männer und Frauen im Einsatz widerspiegeln.

Neben der künstlerischen Bestätigung bot der Malworkshop den Teilnehmern auch die Möglichkeit, außerhalb des Dienstgeschehens miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über dienstfremde Themen auszutauschen.

Darüber hinaus hatten die teilnehmenden Hobby-Künstler erstmalig die Möglichkeit, mit den entstandenen Werken am 12. Kunstwettbewerb der Bundeswehr teilzunehmen, der in diesem Jahr unter dem Thema ‚Im Einsatz für Deutschland…‘ gemeinsam von EAS und KAS durchgeführt wird.

„Die Resonanz der Teilnehmer hat wieder einmal gezeigt, dass künstlerische Betätigung auch für die Männer und Frauen im Einsatz ein Bedürfnis ist. Kunst kann helfen, die langfristige Trennungsphase von Familie, Freunden und Heimat zu erleichtern.“, so OASE-Einsatzbetreuerin Regina Kohlhaus.

Text: Dr. Marlon Berkigt, Leiter Organisationskommunikation (KAS)
Fotos: © OASE-Einsatzbetreuung