Der 13. Kunstwettbewerb der Bundeswehr fordert auch in diesem Jahr Angehörige der Bundeswehr dazu auf, kreativ darzustellen, wie es sich anfühlt, Soldatin oder Soldat zu sein. Nun ist die Halbzeit erreicht, die Bewerber haben noch bis zum 30. Juni Zeit, um ihr Werk einzusenden und im Rahmen der Vernissage in Berlin einen der begehrten Geldpreise im Gesamtwert von 2.500 Euro zu gewinnen.

Das Thema des Kunstwettbewerbs 2016 lautet »Akzeptiert. Integriert. Respektiert. Die Bundeswehr in der Welt zu Hause!?«. Auftrag der Bundeswehr ist nicht nur die Verteidigung des Landes sowie Hilfe bei Katastrophen im Inland, sondern auch die Beteiligung an überstaatlichen Bündnissen. Das klingt einfach und ist doch sehr komplex. Die Soldatinnen und Soldaten sind im Einsatz für Deutschland auch im Ausland daheim, aber ihr Zuhause ist Deutschland.

Soldatinnen und Soldaten haben daher im Rahmen des 13. Kunstwettbewerbs der Bundeswehr die Möglichkeit, zu zeigen, wie sie dies alles im Alltag und im Einsatz erleben, wie sich ein Gefühl, eine Beruf oder eine Berufung mit frei wählbaren Materialien kreativ darstellen lässt und wie sich der Betrachter dieses Gefühl vorstellen muss.

Teilnehmen können alle Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete der Bundeswehr sowie Soldatenfamilien, die ihre Arbeit bis zum 30. Juni 2016 einsenden. Die Preisverleihung wird am 10. November im Sitzungssaal des Verteidigungsausschusses – und damit an einem symbolträchtigen Ort – stattfinden. Für die Übergabe des gesondert ausgelobten Familienpreises wurde Familienministerin Manuela Schwesig angefragt.

Der Bundeswehr-Kunstwettbewerb wird seit 1997 im Wechsel von der Evangelischen und der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (EAS/ KAS) durchgeführt. Der Wettbewerb ist Mitte der 90er Jahre durch eine Idee des Staatssekretärs im Bundesministerium der Verteidigung, Dr. Peter Wichert, entstanden und steht unter der Schirmherrschaft des Amtschefs des Streitkräfteamtes. Absicht ist es, mit solchen besonderen Maßnahmen zur Förderung von Künstlerinnen und Künstlern in der Bundeswehr und zur Verbesserung der Integration der Bundeswehr in die Gesellschaft beizutragen. Der Kunstwettbewerb ist mittlerweile ein fester Bestandteil ihres gesellschaftlichen Engagements sowie der kulturellen Weiterbildung für Bundeswehrangehörige.

Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS)

easlink2014Die EAS engagiert sich seit 1957 als selbstständiger und gemeinnütziger Verein in der Betreuung der Bundeswehrangehörigen und ihrer Familien und ergänzt die Angebote des Dienstherrn. Sie arbeitet dabei eng mit der Evangelischen Militärseelsorge und dem Bundesministerium der Verteidigung zusammen. Geleitet von dem Gebot christlicher Nächstenliebe gestaltet die EAS Betreuungsangebote aus den Bereichen Bildung, Kultur, Sport und Familie, die Menschen aller Konfessionen offenstehen. Weitere Informationen im Internet unter www.eas-berlin.de.

Pressemitteilung als PDF: Pressemitteilung vom 21.3.2016

Ansprechpartnerin:

Julia A. Hofmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

E-Mail: j.hofmann (at) eas-berlin (dot) de | Tel: 030 28395 315

Zur Veröffentlichung freigegeben Berlin, 21.03.2016