Die elf Gewinnerkunstwerke des 11. Kunstwettbewerbs der Bundeswehr haben im Rahmen einer Sonderausstellung im Militärhistorischen Museum in Dresden eine neue Heimat gefunden. Am 5. Dezember wurde diese unter Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste feierlich eröffnet.

Dresden. Seit 1997 sind Angehörige der Bundeswehr und der Zivilbevölkerung aufgerufen, sich mit Beiträgen am Kunstwettbewerb der Bundeswehr zu beteiligen. Ziel dabei ist, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer künstlerisch mit dem soldatischen Dienstes auseinandersetzen und gleichzeitig die Zivilbevölkerung für die damit einhergehenden Herausforderungen sensibilisieren. Alleine in den vergangenen fünf Jahren haben sich über 150 Künstlerinnen und Künstler beteiligt und überzeugten dabei vor allem durch die hohe künstlerische Qualität ihrer Werke.

Die 11. Ausgabe des Kunstwettbewerbs, der im Auftrag des Streitkräfteamtes von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V. (EAS) durchgeführt wurde, stand unter dem Thema „Mobilität! Bewegung. Veränderung?“. Insgesamt 52 Bilder, Fotos und Installationen wurden eingereicht, von denen elf Werke bereits am 16. September 2012 ausgezeichnet wurden.

Im Jahr 2013 wurden die elf Gewinnerkunstwerke im Rahmen einer Wanderausstellung an unterschiedlichen Orten in der gesamten Bundesrepublik ausgestellt. Am 5. Dezember hat diese nun das Militärhistorische Museum in Dresden bezogen, die das künstlerische Schaffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen eine Sonderausstellung präsentiert.

Unter Anwesenheit zahlreicher Gäste wurde die Sonderausstellung von Prof. Dr. Matthias Rogge, Direktor des Militärhistorischen Museums, Generalleutnant a.D. Wolfgang Otto, Vorsitzender der EAS, und Roland Prüfer, Projektleiter des Kunstwettbewerbs, feierlich eröffnet.

„Nicht nur für die EAS, sondern vor allem für die Künstlerinnen und Künstler ist es eine große Freude und Ehre, dass die im Rahmen des 11. Kunstwettbewerbs entstandenen Werke hier im Militärhistorischen Museum ausgestellt werden.“, so General a.D. Otto. „Denn die Exponate überzeugen nicht nur durch ihre hohe künstlerische Qualität, sondern geben darüber hinaus einen tiefen Einblick in den soldatischen Alltag.“

Im Rahmen der Vernissage wurde gleichzeitig der Startschuss für den 12. Kunstwettbewerb der Bundeswehr 2014 gegeben, der zur Einsendung von Kunstwerken unter dem Thema „Im Einsatz für Deutschland…“ aufruft. General Otto übergab dazu symbolisch den Staffelstab an Christa Reichard von der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, die den Kunstwettbewerb im kommenden Jahr im Auftrag des Streitkräfteamts der Bundeswehr durchführen wird.

Text: Dr. Marlon Berkigt
Bilder: Militärhistorisches Museum, Dresden