10. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Thema 2010: Dienst – Familie – Partnerschaft

Der Auftrag der Bundeswehr fordert von den Soldaten und Soldatinnen hohe Einsatzbereitschaft, Mobilität, Flexibilität und Lernbereitschaft. Die Anforderungen, die dabei an sie und ihre Familien gestellt werden, sind in der Regel belastender als die Anforderungen an Beschäftigte anderer Berufsgruppen.

Einsätze der Bundeswehr im Ausland, eine hohe Anzahl dienstlich veranlasster Abwesenheitstage und das Pendeln zwischen Wohn- und Dienstort können mitunter für Familien und Partnerschaften eine besondere Belastung darstellen. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn auf Grund dieser Situation der Partner zu Hause gezwungen ist, sich allein um die Kinder, den Haushalt und die anderen Angelegenheiten des täglichen Lebens zu kümmern.

Familien und Partnerschaften sind Kraftquelle und Rückhalt der Soldaten und Soldatinnen. Daher hat die Vereinbarkeit von Familie und Dienst sowohl im Zusammenhang mit den oben beschriebenen Rahmenbedingungen als auch infolge der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung für ihre individuelle Lebensgestaltung einen hohen Stellenwert.

Die Rolle der Frau hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zugunsten einer höheren Eigenständigkeit gewandelt. Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist ein allgemein anerkanntes gesellschaftliches Ziel. Darüber hinaus zeigt der gesellschaftliche Wandel zentraler Lebensinteressen, dass neben Beruf, Einkommen und Karriere gleichzeitig und gleichwertig Familie, Freizeit und Freundeskreis treten. Damit gewinnt die Familie als Lebensmittel- und Ankerpunkt auch für Soldaten und Soldatinnen überdurchschnittliche Bedeutung.

Einsatzfähigkeit und Auftragserfüllung der Streitkräfte und die Forderungen nach Vereinbarkeit von Familie und Dienst in den Streitkräften stellen nicht prinzipiell konkurrierende Ziele dar. Sie bilden einen Rahmen, ein Spannungsfeld, in dem sich Soldatinnen und Soldaten, zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr bewegen und gemeinsam nach Lösungen suchen müssen.

Wie schaffen es die Soldaten und ihre Familien, dieses Spannungsfeld auszuhalten und zu gestalten?
 Wie schafft es die Bundeswehr, den Herausforderungen der Zeit (demographischer Wandel, Veränderung von Wertvorstellungen in der Gesellschaft) zu begegnen und sich als attraktiver Arbeitgeber zukunftsorientiert weiterzuentwickeln?
Vereinbarkeit von Familie und Dienst ist ein Thema, das uns alle angeht, als Vorgesetzte und als Betroffene. Die künstlerische Auseinandersetzung ist unter diesen Gesichtspunkten nicht nur eine äußerst spannende Angelegenheit, sondern auch eine Verpflichtung. Kunst kann neue Sichtweisen anbieten, und dafür können gerade die Kreativen in der Bundeswehr einen wichtigen Beitrag leisten.

Eckdaten | PDF (reduziert): Katalog | Faltblatt | Plakat | Grafik: Artvertisement

Preisträger:innen

1. Preis
1. Preis: Ingrid Sanders | Abschied | Malerei. 63 x 39 cm
Ingrid Sanders | Abschied | Malerei. 63 x 39 cm

Ingrid Sanders

Abschied
Malerei. 63 x 39 cm

Beschreibung

Der Dienst bringt immer wieder Trennungen von Partner und/oder Familie mit sich.
Eine wesentliche Begleiterscheinung des Dienstes bei der Bundeswehr ist demnach das Abschiednehmen von Partner und/oder Familie:

  • Der alltägliche Abschied bis zum Abend
  • Der Abschied bis zum Wochenende
  • Der Abschied für mehrere Wochen und/oder Monate
  • Der unvorhersehbare und tragische Abschied für immer…

Das Bild zeigt eine Abschiedsszene (abstrahiert):
Für die Zeit des Dienstes müssen Partner und Familie unwillkürlich in den Hintergrund treten.
Der Dienst trennt Partner und Familie voneinander.
Das Winken zum Abschied ist ein Symbol für den Wunsch nach dem Wiedersehen.

2. Preis

Frank Hildebrandt

Berufung Soldat – Facetten eines ganz normalen Berufsbildes?!
Diorama. 61 x 43 x 42 cm

Beschreibung

Das Diorama versucht das weite Spannungsfeld »Dienst-Familie-Partnerschaft« des hoch komplexen Soldatenberufes in sechs Facetten von Freud bis Leid – Mobilität / Heimat / Einsatz / Hochzeit / Kinderbetreuung / Trennung – des täglichen Lebens darzustellen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Durch die Drehbarkeit des Rondells und die Austauschbarkeit der Facetten soll die Unvorhersehbarkeit, die Zufälligkeit der Reihenfolge der Ereignisse und die unterschiedlichen Möglichkeiten der Betrachtungsweise unterstrichen bzw. herausgehoben werden.

3. Preis
3. Preis: Sonja Müller | A sparke of hope – ein Fünkchen Hoffnung | Collage
Sonja Müller | A sparke of hope – ein Fünkchen Hoffnung | Collage

Sonja Müller

A sparke of hope – ein Fünkchen Hoffnung
Collage

Beschreibung

Mit diesen Bild »A spark of hope – ein Fünkchen Hoffnung« wollte ich eine Erinnerung an den Augenblick schaffen, der Moment der Trennung und ein Erwachen von Hoffnung.

Der Betrachter kann sich in mehrere Perspektiven hinein versetzen. Zum einen die Gesamtheit als Außenstehender, der sich die Situation ansieht.

Doch wer dieses Bild länger betrachtet, kann sich in die einzelnen Rollen versetzen und fühlt den Moment des Augenblicks.

Zum einen, der Soldaten selbst. Das Schiff verlässt den Heimathafen, ein Datum, was schon seit Wochen bekannt ist, ein Tag dem man entgegenfiebert und ein Moment des Abschiedes, wo die Gefühle Achterbahn fahren. Man freut sich auf die Abenteuer, fremde Länder, andere Sitten und Gebräuche, neue Leute und Erfahrungen. Aber es plagt einen auch die Ungewissheit: »Was wird passieren? Wie komme ich mit dem Leben an Bord klar? Wann komme ich wieder nach Hause? Hab ich alle Sachen dabei und an alles gedacht? Wie kommt meine Familie damit klar?«

Fragen über Fragen gehen einem schon weit vorher durch den Kopf. Und wenn man beim Auslaufen an Oberdeck steht und einen diese Dinge durch den Kopf gehen lässt, bemerkt man gar nicht richtig, wie die Schlepper das Schiff von der Pier wegziehen. Eh man sich versieht, ist der Abstand zur Pier so groß, dass die Liebsten nur noch als kleinen Punkt erscheinen und die Bewegung vom Wasser einen langsam beruhigen. Auf einmal kommt man zu sich, man denkt nach vorne und die Zeit beginnt für einen zu laufen.

»Ein Fünkchen Hoffnung« macht sich breit und man freut sich auf die kommende Zeit und vor allem auf die gemeinsame Zeit danach.

Während das Schiff die Molenköpfe passiert und das Typhon ertönt, stehen die Angehörigen auf der Pier und winken sehnsüchtig ihren Liebsten hinterher. Man versucht noch zu erkennen, wo der Partner an Oberdeck stand, aber mit zunehmender Entfernung wird es immer schwerer. Man möchte hinter dem Angehörigen stehen, ihn unterstützen und versuchen, zuversichtlich und stark zu wirken. Aber auch hier machen sich Ängste und Ungewissheit breit. Nun endlich kann man weinen, muss nicht mehr tapfer und stark sein. Die Tränen kullern die Wange herunter und man fühlt sich ohnmächtig. »Jetzt ist der Partner weg! Wann kommt er wieder? Hoffentlich passiert nichts Schlimmes? Hoffentlich meldet er sich bald wieder? Hoffentlich vergisst er mich nicht?«

Doch wenn man die Menschen auf der Pier betrachtet, sieht man, sie haben alle eins gemeinsam: Im Moment verabschieden sie ihre oder ihren Liebsten! Egal ob Mann oder Frau, Freund oder Freundin, Tochter, Sohn oder Enkel. Alle haben ähnliche Gefühle oder Ängste und verstehen untereinander. Sie tauschen sich aus, helfen und stützen sich gegenseitig.

Die linke Hand mit dem Blatt Papier stellt eine Person dar, die den Augenblick, die letzte Erinnerung ganz festhält, er kann fühlen was die Person an Bord gerade empfindet, wie sie sich fühlt und schöpft aus diesem Moment »ein Fünkchen Hoffnung«.

Hoffnung, dass er seinen Angehörigen an Bord in einigen Monaten gesund und munter wieder sehen wird. In einigen Monaten wird er wieder hier stehen mit der gleichen Erinnerung in der Hand und mit der freudigen Erwartung, diese Person wieder in die Arme schließen zu können.

Ich habe zu beiden Perspektiven Bezug und egal in welche Situation ich mich versetze, auf dem Schiff oder auf der Pier, es weckt Gefühle und Erinnerungen in mir.

Die Presse begleitet das gesamte Geschehen, nicht nur Ein- und Auslaufen eines Schiffes, sie berichten auch über Einheiten im Einsatz, gegebenenfalls Zwischenfälle und besondere Ereignisse. Erreicht werden sie dennoch nicht überall, die Betroffenen, zum Beispiel, unter der Sonne Afrikas werden diese Medien erst sehr spät erreichen, wenn überhaupt! Die Angehörigen werden somit auf dem Laufenden gehalten und können verfolgen, was ihre Liebsten tun und wo sie gerade sind, oder doch beunruhigt und verwirrt?

Nachrichten bekommen oft einen bitteren Beigeschmack, wenn sie interessanter ausgeschmückt werden, damit sie gelesen oder gesehen werden.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Familie so eine Situation überstehen kann, wenn dieses Fünkchen Hoffnung existiert, man daran glaubt, sich wieder in die Arme zu schließen und für die Tätigkeit des Partners Verständnis hat, sich gegenseitig unterstützt und vertraut. Eine Familie ist das höchste Gut, was man besitzen kann und sollte immer an erster Stelle stehen. Aufgrund unseres Berufes ist das leider nicht immer machbar, aber nur wegen der Entfernung, denn im Herzen stehen sie immer auf Platz 1.

4. Preis
4. Preis: Rafael Miczka | ALWAYS ON MY MIND | Malerei
Rafael Miczka | ALWAYS ON MY MIND | Malerei

Rafael Miczka

ALWAYS ON MY MIND
Malerei

Beschreibung

Beginnend im oberen Teil des Bildes stellt der durchgehende Himmel die Freiheit der Gedanken und die familiäre Verbundenheit dar. Bei dem hier verwendeten Himmel aber auch wie beim Kind und der Waffe spielt die blaue Farbe, welche Sehnsucht und Ferne bedeutet, eine besondere Rolle.

Die fließende »Trennung« in der Mitte des Bildes zeigt sich als Fluss der Gedanken des Soldaten. Mit dem Anblick der Berge assoziiert der Soldat zwangsläufig auch die Berge in der Heimat und seine Familie, welche sich gerade im Urlaub befindet.

In Gedanken vergisst der Soldat einen Augenblick lang seine Waffe und stellt sich seinen Sohn in den Armen vor, den er lange nicht mehr gesehen und gehalten hat. Sein ernster Gesichtsausdruck repräsentiert den Ernst zum Dienst.

Zeitgleich lenkt die Ehefrau ihre Gedanken an den Ehemann, der sich in Afghanistan befindet. Die blaue Waffe stellt dies symbolisch dar. Der lachende Gesichtsausdruck der Ehefrau und die ausgebreiteten Arme symbolisieren dabei die Liebe und das Verständnis für den Beruf des Mannes. Die Moschee und die Kirche im Bild sind miteinander gradlinig verbunden und stellen die verschiedenen Glaubensrichtungen der Soldaten und ihren Familien dar.

5. Preis
5. Preis: Andreas Liedke | Ein Stück Lebensweg | Fotografie-Panorama
Andreas Liedke | Ein Stück Lebensweg | Fotografie-Panorama

Andreas Liedke

Ein Stück Lebensweg | Fotografie-Panorama

Beschreibung

Die Arbeit will einige Aspekte der Vielschichtigkeit des Einsatzes für Familie und Soldat zeigen.

5. Preis
5. Preis: Klaudia Barthelmes-Schreiber | Ich erzähle dir was | Collage
Klaudia Barthelmes-Schreiber | Ich erzähle dir was | Collage

Klaudia Barthelmes-Schreiber

Ich erzähle dir was | Collage

Kein Begleittext vorhanden

5. Preis
5. Preis: Andrej Szewczuk | Zerrissen | Foto auf Plexiglas
Andrej Szewczuk | Zerrissen | Foto auf Plexiglas

Andrej Szewczuk

Zerrissen | Foto auf Plexiglas

Beschreibung

Der Titel meines Werkes lautet »Zerrissen«. Der Stein des Anstoßes zu diesem Bild liegt in der Uhr mit zersprungenem Glas. Der Schaden an der Uhrentstand während einer Einsatzübung. Das zersprungene Glas symbolisiert für mich die Seele eines Soldaten, der im Einsatz, sprich im Dienst, wie das Glas einer Uhr Schadennehmen kann. Wenn der Soldat nach Hause kommt, braucht er seine Familie oder jemanden, dem er sich anvertrauen kann. Zum Beispiel seine Freundin, Freund oder Ehepartner. Bei meinem Werk mag man an einen Soldaten denken, der in einem Einsatz war und dort grauenvolle Dinge erlebt hat. Erlebnisse, die Zivilisten meist nicht nachvollziehen können. Aber genau diese Erlebnisse können Soldaten oftmals nicht mit ihren Angehörigen oder Freunden teilen. Sie wollen nicht erzählen, wie schrecklich ihre Erlebnisse waren und was sie gesehen haben. Der Soldat will seinen Partner der die Familie nicht belasten. Er ist innerlich zerrissen, seine Seele, seine Gedanken, sein »Ich«, ist »Zerrissen« wie das Glas der Uhr an seinem Arm. Er wird gehalten von Jemand, der ihm hilft, das Erlebte zu verarbeiten. Jemanden, der ihm hilft, seinen Dienst weiterhin zu tun. Vielleicht von der Familie – vielleicht von seinem Partner. In meinem Werk habe ich bewusst auf Einheitszeichen, Truppengattung und Dienstgrad verzichtet, denn es kann jeden treffen. Ein Erlebnis, das einen verändert und innerlich zerspringen lässt. Ein Erlebnis, nachdem man zerrissen ist.

5. Preis
5. Preis: Werner und Anna Vogl | Der steinige Weg | Objekt. 42 x 32 x 24 cm
Werner und Anna Vogl | Der steinige Weg | Objekt. 42 x 32 x 24 cm

Werner und Anna Vogl

Der steinige Weg | Objekt. 42 x 32 x 24 cm

Beschreibung

Der steinige Weg zeigt ein Mobile mit einem bunten Holzhaus und Puzzleteilen aus Birkensperrholz. Auf den Puzzleteilen ist ein Weg aus Mosaiksteinen gelegt, der die Worte: »Familie«, »Einsatz«, »Urlaub« zeigt. Auf der Rückseite der Puzzleteile sind Assoziationen aufgeschrieben, die zu den Lebenswelten gehören. Der Weg geht mit der Familie los, mit bunten Steinen und grüner Schrift und grüner Wiese als Umfeld. Er führt durch den Einsatz (Dienst) in gelber Schrift mit roten Mosaiksteinen umlegt und rotbrauner Wüste ummalt und endet im Urlaub als gelber Strandweg mit blauem Wasser umgeben und roter Schrift. Für ein Kind ist dieses Puzzle aus Anspannung und Entspannung, Gefahr und Gemeinschaft, Abwesenheit und Anwesenheit verwirrend und oft undurchschaubar wie das Mobile über dem Bett. Das bunte Haus symbolisiert dabei das eigene Zuhause. Wenn die Familie als solche sich wie immer wieder die Mühe macht, aus den Puzzleteilen ein Bild zu legen, kommt Sinn und Klarheit in dieses verwirrende Spiel. Damit Dienst und Partnerschaft, Familie, Einsatz und Urlaub in ausgeglichenem Miteinander gelingen, muss dieser steinige Weg immer neu.

5. Preis
5. Preis: Andreas und Helga Wäß | Eine neue Nachricht | Malerei und Collage. 73 x 103 x 4 cm
Andreas und Helga Wäß | Eine neue Nachricht | Malerei und Collage. 73 x 103 x 4 cm

Andreas und Helga Wäß

Eine neue Nachricht | Malerei und Collage. 73 x 103 x 4 cm

Beschreibung

Drei Säulen »Dienst«, »Familie« und »Partnerschaft« tragen das Haus der Familie. Am Anfang war der gemeinsame Weg, der zu einer goldenen Treppe führte – man hätte auch getrennt weitergehen können – aber die Entscheidung und die schmale Treppe ließ zusammenwachsen, was zusammengehört. Wo auch immer der Soldat sich aufhält – und wenn es auf der anderen Seite der Erdkugel ist – so gehört er doch immer zur Familie. Die modernen Kommunikationsmittel erreichen ihn in jedem Einsatzgebiet. Die Partnerschaft trägt alle Familienmitglieder. Die »Pflicht zur Kameradschaft« und die gegenseitige Sorge und Fürsorge bilden das unsichtbare Band, das uns, ob im Dienst oder privat, miteinander verbindet.

Sonderpreis der Jury
Familienpreis: Familie Mocha | Familienausflug | Dreiteilig. Tusche und Aquarell
Familie Mocha | Familienausflug | Dreiteilig. Tusche und Aquarell

Familie Mocha

Familienausflug | Dreiteilig. Tusche und Aquarell

Beschreibung

Die schönsten Momente entstehen, wenn man seine eigene Familie bei einem Konzert miterleben kann! Und für die Familie ist es das Schönste, ein Konzert der Bigband der Bundeswehr mitzuerleben. Das ist eine Familienarbeit, bei der unsere ganzen Familienmitglieder mitgewirkt haben!

Sonderpreis der Jury
Sonderpreis: Erika Hoffmann | SCHUTZZONE | Malerei
Erika Hoffmann | SCHUTZZONE | Malerei

Erika Hoffmann

SCHUTZZONE
Malerei

Beschreibung

Eine Antwort auf die Frage: Wie schaffen es die Menschen, das Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie zu gestalten? Dies versuche ich mit meinem Bild: »SCHUTZZONE« zu geben. Ich habe mich mit biblischen Aussagen zum Thema auseinandergesetzt. Wir leben alle unter einem Kreuz, in unserem Alltag mit Freuden und Lasten.

Der Glaube an Gott verbindet und befreit. Alle Sehnsucht bei dem Kind, das für die Zukunft steht und die Mutter mit ihren Sorgen und Ängsten, dürfen getrost an Gott abgegeben werden. Gott ist nur ein Gebet weit entfernt, ob in Afghanistan oder zu Hause. Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich auf Händen tragen. Psalm 91,12.

Diese Zusage gilt für alle Menschen, die sich an ihn wenden. Der Schutzengel, wie wir ihn aus Kindertagen kennen, beschützt alle mit seinem unsichtbaren Schein.

Juniorwettbewerb

17 Einsendungen. Aller Kinder sind Sieger

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Fotos: Jürgen Raabe, malerei & design raabe

Eckdaten

2010: Dienst – Familie – Partnerschaft

10. Kunstwettbewerb der Bundeswehr 2010

Einmalig: Juniorwettbewerb. Ab jetzt einheitliche Wettbewerbsbezeichnung und die Möglichkeit für Teilnehmende, einen Begleittext zum eigenen Werk zu schreiben. Erstmals einfacher Katalog mit allen Werken und Begleittexten

Organisation: Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.

47 Teilnehmende | 47 Arbeiten | Juniorwettbewerb: 10 Teilnehmende
Datum der Preisverleihung: 15. Mai 2010
Ort: Kinder- und Jugendmuseum, München

1. Preis: Ingrid Sanders (Malerei)
2. Preis: Frank Hildebrandt (Diorama | Objekt)
3. Preis: Sonja Müller (Malerei | Collage)
4. Preis: Rafael Miczka (Malerei)
5. Preise: Klaudia Barthelmes-Schreiber (Collage), Andreas Liedke (Fotografie), Werner und Anne Vogel (Installation), Andreas und Helga Wäg (Aquarell), Andrej Szewczuk (Fotografie)
Sonderpreis der Jury: Erika Hoffmann (Malerei) sowie Familie Moucha (Aquarell)
Beim Juniorwettbewerb sind immer alle Kinder Sieger und erhalten einen Preis.

Jury

  • Yvonne Lange-Dengel, Künstlerin
  • Jürgen Raabe, Illustrator
  • Nadine Lehmann, Artvertisement
  • Major Gerhard Hübner‚ SKA, Dezernat VI (4), Bonn
  • Roland Prüfer, Projektleitung