11. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Thema 2012: Mobilität! Bewegung. Veränderung?

Plakat des 11. Kunstwettbewerbs. Gestaltung: ArtvertisementAuslandseinsätze gehören mittlerweile zum Alltag. Die Trennung von Angehörigen ist unvermeidlich. Die Betreuung der Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbediensteten wird dabei immer mehr an Bedeutung gewinnen, um neben einem angemessenen Freizeitausgleich auch Beziehungsarbeit zu leisten. Die Auseinandersetzung mit der Bundeswehr geschieht zunehmend öffentlich: in Rundfunk und Presse häufen sich Berichte über Freud und Leid im Einsatz, über Ausbildung, Rückkehr und Traumatisierung.

Neben den Pressemeldungen zur Lage sind auch andere Medien gefragt. Ein Medium ist die Kunst. Die Kunst kann nichts verhindern, aber sie kann sensibilisieren. Die Kunst vermag mehrere Ebenen gleichzeitig anzusprechen und findet einen anderen Zugang zum Betrachter. Deshalb ist es wichtig, diesen Kunstwettbewerb der Bundeswehr öffentlich zu machen. Seit 1998 wird der Wettbewerb ausgetragen, vor allem seit 2008 hat er unter neuer Leitung spürbar an Dynamik und Rückhalt gewonnen. Und das trägt Früchte. Mit der ersten Wanderausstellung der Wettbewerbswerke im Jahr 2010 an insgesamt 10 Standorten wird das Kunstprojekt in allen Teilen der Bundeswehr zusehends populärer.

Es bewegt sich also nicht nur die Bundeswehr als Einrichtung, sondern natürlich auch die Teile des Ganzen. Und nur wer bewegt, bewegt etwas. Der Kunstwettbewerb zeigt ein anderes Bild, das wir von der Bundeswehr haben. Es zeigt den untrüglichen Blick derjenigen Menschen, die sich in den Dienst der Gesellschaft gestellt haben, sei es im Ausland oder bei uns. Es ist auch kein Blick von Künstlern, sondern von betroffenen Menschen, die mit Intensität und sehr hoher Motivation Werke schaffen, die es wahrlich wert sind, öffentlich gezeigt zu werden. Von Jahr zu Jahr wird die künstlerische Qualität spürbar größer und einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den vergangenen Wettbewerben haben sich bereits mit eigenen Werken einen Namen gemacht.

Das alles vermag Kunst. Sie bewegt. Nur wer bewegt, bewegt etwas. In diesem Sinne ist der Kunstwettbewerb der Bundeswehr unter der Schirmherrschaft des Amtschefs des Streitkräfteamtes ein Beweger, ein Katalysator, ein Motivator. Die Veränderung? Der Anfang ist gemacht.

Eckdaten | PDF (reduziert): Katalog | Faltblatt | Plakat | Grafik: Artvertisement

Preisträger:innen

1. Preis
1. Preis: Igor Bröse | Ich, hier und dort | Farbstiftzeichnung. 32 x 24 cm
Igor Bröse | Ich, hier und dort | Farbstiftzeichnung. 32 x 24 cm

Igor Bröse

Ich, hier und dort
Farbstiftzeichnung. 32 x 24 cm

Beschreibung

Mobilität, Bewegung, Veränderung fängt im Kopf an. Von hier aus wird die Welt wahrgenommen, bewegt, verändert. Taten müssen folgen, wenn Ausgleich, Gerechtigkeit, Schutz von Menschenleben erforderlich ist. Meine Frau und ich machen uns oft Gedanken um die Soldaten, die da derzeit im Ausland für diese (und weitere) Ziele kämpfe, die letztlich ihr Leben dafür auf’s Spiel setzen. Die Menschen im Einsatz sind nicht allein: Sie haben Familie, Angehörige, die Stolz und Angst empfinden (so wie sie vielleicht selbst auch) – sie haben im Einsatzland die Bewohner und deren Kinder gegenüber. Eine große Verantwortung.

Ich habe viele Kollegen, die schon in Afghanistan (u.a.) waren oder sind. Sie berichten. Ich höre zu und bin immer neu beeindruckt. Von der Authentizität ihres Erlebens, Fingerabdrücke ihres Erlebens. Es geht mir immer wieder nach, was die “Jungs und Mädels” im Einsatz leisten, sie sind hier und sind dort, sie führen praktisch mindestens zwei Leben und haben doch nur eines. So habe ich neulich mal geträumt: Wir wohnen in der Eifel, da geht’s dauernd den Berg rauf, der Hang war mit zahllosen Tulpen bepflanzt, oben stand meine Frau auf den Blumen, sie schaute in die Weite, rüber bis Afghanistan, um zu sehen, ob “bei uns alles läuft”. Ich habe mich selber gesehen, dort in der Tarnjacke, ich habe ein paar afghanische Kinder in Sicherheit gebracht, die neugierig zu nach an eine Operation rankamen. Ein Kind hielt einen roten Ball, der war ähnlich rot wie die Tulpen, sie erinnerten mich in ihrer Form an “rote Tropfen”.

So ist das auch mit der Seele, sie nimmt Anteil, Das ist Menschsein. Auch die Seele bewegt sich mit und ist in Veränderung, Leben ist Veränderung. Immer wieder bedeutet das auch der Tod. Tad als Teil des Lebens. Wichtig ist, dass Gewalt gerechtfertigt ist. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Rechtsstaat; durch den Föderalismus sind viele Sichtweisen und deren Vertreter an der Rechtsfindung beteiligt. Dieses Bild soll eine von vielen Facetten festhalten, was da passiert.

Auch ich nehme Anteil. Es entsteht eine Wirklichkeit. Und die – die ist wichtig.

2. Preis
2. Preis: Sven Konrad | 3 Welten | Fotografie / Fotomontage. 36 x 50 cm
Sven Konrad | 3 Welten | Fotografie/Fotomontage. 36 x 50 cm

Sven Konrad

3 Welten
Fotografie/Fotomontage. 36 x 50 cm

Beschreibung

Mobilität – als Freund muss man oft bereit sein, mobile Veränderungen einzugehen, längere Zeit getrennt von Familie, Freund/in, Freunden. Veränderung – auf einmal in den Einsatz zu müssen, man hat dafür entschieden. Muss Risiken eingehen. Von heute auf morgen kann die Einsatzplanung Einen treffen und man ist hin- und hergerissen zwischen zivilem Leben, der Freiheit, dem Partner zuhause und dem Gedanken, für lange Zeit weg zu sein. Eventuell sogar mit Verletzungen, Behinderungen oder gar nicht mehr zurückzukehren. Bewegung – zwischen den “Drei Welten” hin- und hergerissen zu sein. Immer im Puls der drei Welten leben.

3. Preis
3. Preis: Jiahai Ni | Sie gehen | Kohlezeichnung. 40 x 63 cm
Jiahai Ni | Sie gehen | Kohlezeichnung. 40 x 63 cm

Jiahai Ni

Sie gehen
Kohlezeichnung. 40 x 63 cm

Beschreibung

Vorweggehend in die Ferne – sie blickt zurück.

Ist das ein Lächeln in ihrem Gesicht?

Ihr Wesen ist zart, die Ausrüstung ist rau.

Sie ist eine Frau. Sie ist Soldat.

Kann sie beides sein?

4. Preis
4. Preis: Ralf Illauer | Der Zebrastreifen | Teerpappe auf Holz. 200 x 100 cm
Ralf Illauer | Der Zebrastreifen | Teerpappe auf Holz. 200 x 100 cm

Ralf Illauer

Der Zebrastreifen
Teerpappe auf Holz. 200 x 100 cm

Beschreibung

Fußgängerüberweg … ist das Synonym für Mobilität, Bewegung, Veränderung. Der Zebrastreifen ist ein Element der Mobilität. Er dient nur dazu, dass man darüber seinen Weg geht. Gehen ist Bewegung. Und man geht mit dem Zebrastreifen von einer Seite auf die andere, verändert sich und seinen Standort damit. Er ist vorgegeben, linke und rechte Seite sind klar. Es kommen Menschen entgegen oder folgen in die gleiche Richtung. Man hat nur eine gewisse Zeit. Man kann nicht wirklich anhalten auf dem Weg, oder zurückgehen. Das soldatische Leben ist ein Zebrastreifen: vom zivilen Fußweg geht man im Soldatenleben über den Zebrastreifen des Dienstes, von Standort zu Standort und erlebt die guten und schlechten Seiten des Soldatenlebens, die Freuden und Belastungen, und erreicht den anderen zivilen Fußweg mit Pensionierung und “in den Ruhestand gehen”.

Mobilität. Bewegung. Veränderung. Der Fußgängerüberweg birgt Sicherheit, er beschützt. Er wird geachtet und respektiert. Es gibt auch Wege, die keinen Zebrastreifen haben. Nichts geregelt, nicht beschützt. Fußgängerüberweg ist geregelt. Wer bei Rot geht, verhält sich falsch. Nur bei Grün darf man gehen, verhält sich richtig. Unfrei? Die Wege ohne Zebrastreifen sind für alle Bürger, auf den anderen geht man nur auf Zeichen. Es gibt auch Fußgängerüberwege ohne Zeichen, eigenverantwortlich zu überqueren, nach eigenem Willen und freier Entscheidung. Freiwillig!

Eigene Mobilität. Eigene Bewegung. Eigene Veränderung. Kein Zwang zur Veränderung. Bewegung und Mobilität ohne Karrierezwang. Folgt mir eigentlich die Familie auf dem Überweg? Ein Blick zurück lässt einen halten, straucheln, stehen bleiben. Man darf aber nicht stehen bleiben auf dem Fußweg. Man verändert sich aber auch weg vom Vertrauten, alten Leben, durch Bewegung wird man anders. Es bleibt nichts zurück, man dreht sich auch nicht mehr um, geht weiter, versucht alles mitzunehmen von der einen Seite zur anderen. Trotzdem verliert man etwas, schrittweise. Nichts bleibt schwarz-weiß, alles wird grau, verschwimmt. Zurückgebliebenes verschwindet in der Erinnerung. Wie war das noch mit dem ersten Schritt, war es ein schwarzer Streifen oder ein weißer? Sind eigentlich die Streifen weiß oder schwarz? ‘Blick voraus. Weiß, nicht schwarz. Der Weg ist sicher. Alles gut.

Mobilität! Bewegung. Veränderung!!

5. Preis
Victor Manuel Olivos Matta | Metamorphose | Malerei auf Fotografie. 32 x 18 cm
Victor Manuel Olivos Matta | Metamorphose | Malerei auf Fotografie. 32 x 18 cm

Victor Manuel Olivos Matta

Metamorphose | Malerei auf Fotografie. 32 x 18 cm

Beschreibung

Die Metamorphose zeigt die Veränderung der Technik und der Mobilität. Die Arbeit greift zum eine die Moderne auf, durch die Fotografie, zum anderen wird durch die alte Technik der Malerei das Traditionelle festgehalten. Es besteht ebenso ein Kontrast zwischen Bewegung und Stillstand.

5. Preis
Anna Elena Orywal | Blickwinkel der getrennten Verbundenheit | Malerei. 80 x 60 cm
Anna Elena Orywal | Blickwinkel der getrennten Verbundenheit | Malerei. 80 x 60 cm

Anna Elena Orywal

Blickwinkel der getrennten Verbundenheit | Malerei. 80 x 60 cm

Beschreibung

Mit meinem Beitrag wollte ich ausdrücken, dass trotz fremder Kulturen und selbst durch Panzerglas Menschlichkeit und Verbundenheit spürbar werden kann. Selbst kurze Augenblicke können große Emotionen auslösen. Es wird gleichzeitig deutlich, dass man Situationen im wahrsten Sinne des Wortes nicht steuern kann und man an zufällige Begebenheiten gebunden ist. Nichts entwickelt sich so wie es dem vorigen Anschein entsprach. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich unsere Einsatzkräfte aus ihren Aufgabenfeldern in Afghanistan lösen und sich auf den Weg in andere Einsatzregionen begeben.

5. Preis
Dagmar Ronczka | Damit Ihr spielen könnt… | Malerei. 50 x 40 cm
Dagmar Ronczka | Damit Ihr spielen könnt… | Malerei. 50 x 40 cm

Dagmar Ronczka

Damit Ihr spielen könnt… | Malerei. 50 x 40 cm

Beschreibung

Mobilität-Bewegung-Veränderung …besonders in der Familie eines Bundeswehrangehörigen. so lange weg von zu Hause? Wo fährst Du hin? Was tust Du da? Die Fragen eines Kindes, dessen Papa für lange Zeit im Auslandseinsatz ist. Wie erklärt man einem Kind die Notwendigkeit eines Einsatzes am Hindukusch? “Ich bin dort, weil ich helfen möchte, dass Kinder mit ihren Vätern überall in Frieden spielen können und nicht zwischen brennenden, zerstörten Häusern. Damit sie ein zu Hause haben, genug zum Essen und Trinken, damit sie auch Spielzeug haben und in die Schule gehen können.”

5. Preis
Torsten Willms | Pendlersonntag | Fotografie auf Leinwand. 130 x 100 cm
Torsten Willms | Pendlersonntag | Fotografie auf Leinwand. 130 x 100 cm

Torsten Willms

Pendlersonntag | Fotografie auf Leinwand. 130 x 100 cm

Beschreibung

Im Bild „Pendlersonntag“ sind 2 Sekunden voller Mobilität und Bewegung gespeichert. Besonders dem zur Mobilität gezwungenen Pendler soll dieses Bild Zeit geben, eine Betrachtung seiner Situation von oben zu ermöglichen und eine individuelle Antwort auf die eigentliche Frage zu finden.

5. Preis
Silvia Binninger | Zwischen den Welten | Malerei / Objekt. 192 x 100 cm
Silvia Binninger | Zwischen den Welten | Malerei / Objekt. 192 x 100 cm

Silvia Binninger

Zwischen den Welten | Malerei / Objekt. Dreiteilig, gesamt 192 x 100 cm

Beschreibung

Meine Arbeit zeigt Verbindung zwischen Mobilität, Bewegung und Veränderung. Ich möchte inspirieren zum Selbstinterpretieren, Nachdenken, Erreichen, Berühren.

Sonderpreis
Marc Louia | Times are changing | Malerei. 90 x 70 cm
Marc Louia | Times are changing | Malerei. 90 x 70 cm

Marc Louia

Times are changing
Malerei. 90 x 70 cm

Das diesjährige Motto “Mobilität! Bewegung. Veränderung?” wird durch das Symbol “Helm” aufgegriffen. Der Wandel der Helme von der Pickelhaube zum modernen Gefechtshelm symbolisiert die stetigen und gerade jetzt tief- greifenden Veränderungen in der Bundeswehr. Unterstützt wird die Aussage des “sich Wandelns” und des “sich neu Zusammensetzens” durch die Puzzleteile, die von außen nach innen strömen. Die Geradlinigkeit der Farbfelder und der Bundesadler stehen für die dennoch weiterhin klaren Strukturen einer Armee. Zu den Farben: Die graue Mittelzeile, der Blickfang des Bildes, steht für das traditionelle Grau des deutschen Waffenrocks, die bunten Felder hingegen für die moderne Zeit und das Zeit- alter der Umbrüche.

Dem Betrachter soll mit diesem Kunstwerk der Wandel der Armee, die Bewegung von inner- und außerhalb, sowie die damit verbundenen Veränderungen – dargestellt am Symbol des Helmes – verdeutlicht werden. Zeitaufwand: ca. 35 Stunden im Zeitraum Dez.’ll bis April ’12.

Jurybewertung

Der Sonderpreis der Jury wird vergeben für Werke, die in einem besonderen Maße herausragend sind und die Jurymitglieder nachhaltig beeindruckt haben. Dieses Jahr wird der Preis an Marc Louia vergeben. Seine Arbeit wie auch seine Geschichte ist ein motivierendes Beispiel für die „Verarbeitung der Veränderung durch Kunst“ – die Möglichkeit, seelische Verwundung im Einsatz durch Kunsttherapie sowie die Beschäftigung mit kreativen Mitteln unterstützend zu verarbeiten.

Wir danken Herrn Louia für die Bereitstellung des folgenden Textes.

…Hierbei entdeckte ich nicht nur meine Liebe zum Acrylmalen, sondern auch die daraus hervorgehende und für mich absolut überraschende beruhigende Wirkung dieses künstlerischen Prozesses. Sich mit einem Thema auf der Leinwand auseinander zu setzen ist für mich nicht nur Zeitvertreib, sondern noch immer andauernde Therapie. Durch die Konzentration auf das Bild hören negative Gedanken auf zu kreisen und es entsteht ein seelisches Gleichgewicht, welches auch über die reine Zeit des Malens hinaus anhält. Sich mit Schwierigkeiten in der künstlerischen Gestaltung auseinanderzusetzen und es doch zu schaffen, auch wenn man manchmal am liebsten alles aus dem Fenster werfen würde, stärkt für übertragbare Situationen im Alltag.

Familienpreis
Familie Mocha | Riesenrad | Tuschezeichnung. 60 x 80 cm
Familie Mocha | Riesenrad | Tuschezeichnung. 60 x 80 cm

Familie Mocha

Riesenrad
Tuschezeichnung. 60 x 80 cm

Beschreibung

Kein Begleittext

Fotos: SKA
Fotos des Sonderpreises: Urheber

Eckdaten

2012: Mobilität! Bewegung. Veränderung?

11. Kunstwettbewerb der Bundeswehr 2012

Ab jetzt wird ein Familienpreis vergeben, gestiftet vom Bundeswehr-Sozialwerk e.V., Juniorpreis fällt weg. Ab jetzt Ausstellungskatalog mit der Vorstellung aller Preisträger:innen, dem Begleittext zu den Werken und einer Jurybeurteilung. Abbildung der Einsendungen

Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

62 Teilnehmende | 52 Arbeiten
Datum der Preisverleihung: 16. September 2012
Ort: Urania, Veranstaltungszentrum, Berlin

1. Preis: Igor Bröse (Zeichnung)
2. Preis: Sven Konrad (Fotomontage)
3. Preis: Jiahai Ni (Kohlezeichnung)
4. Preis: Ralf Illauer (Objekt)
5. Preise: Silvia Binninger (Malerei), Victor Manuel Olivos Matta (Malerei), Anna Elena Orywal (Malerei), Dagmar Ronczka (Malerei), Torsten Willms (Fotografie)
Familienpreis: Familie Mocha (Aquarell)
Sonderpreis der Jury: Marc Louia (Malerei)

Jury:

  • OTL Axel Reiter, SKA
  • Christina Hubich, EAS
  • Roland Prüfer, Projektleitung
  • Brigitte Barrera, Künstlerin
  • Gerwin Eipper, Künstler