Die Bundeswehr will ihre Medienarbeit neu aufstellen. Ziele sind eine bessere Kooperation zwischen den bestehenden Redaktionen und ein optimiertes Online-Angebot. Die ems unterstützt die Bundeswehr bei der Entwicklung eines Konzepts.

Radio Andernach, die Zeitung „Bundeswehr aktuell”, aber auch die Internetseite bundeswehr.de und der YouTube-Kanal: Die Bundeswehr berichtet über Themen rund um Verteidigungsministerium und Armee. Das Medien-Angebot richtet sich sowohl an Mitarbeiter als auch an die Öffentlichkeit. Jetzt will die Bundeswehr ihre Medienarbeit neu organisieren.

Multimediale Redaktionen

Die ems hat sich auf die Ausschreibung für das Projekt beworben – und den Zuschlag erhalten. Jetzt läuft die Evaluierungs-Phase: ems-Mitarbeiter besuchen mehrere Redaktionen und verschaffen sich einen Eindruck von den Arbeitsbedingungen. Bis zum Ende des Jahres soll das Konzept für die Neugestaltung der Bundeswehr-Medien fertig sein.
„Wir wollen erreichen, dass bei uns die Redaktionen multimedial funktionieren, dass also Radio, Video, Print und Online eng zusammenarbeiten,” sagt Pressestabsoffizier Bernd Stichling von der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation in Strausberg. „Die ems hat solche Projekte schon bei Sendern wie N24 oder Radio Bremen geplant und begleitet. Da sind sie genau die Richtigen.”

Information für Soldaten und für die Öffentlichkeit

Die Medienarbeit ist für die Bundeswehr wichtig, um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu informieren, aber auch für die Öffentlichkeitsarbeit nach außen. Hier soll der Ausbau von interaktiven Online-Medien Teil des neuen Konzepts sein. „Wir haben bereits ein großes Informationsangebot im Internet”, sagt Stabsoffizier Stichling. „Medienarbeit ist aber heute nicht nur einseitiges Kommunizieren, sondern auch Dialog. Da wollen wir uns weiter entwickeln, um möglichst viele Leute zu erreichen.”
Für die ems ist das eine spannende Aufgabe. Projektleiter Michael Neugebauer: “Bei unseren ersten Redaktionsbesuchen haben wir eine Menge von motivierten Redaktionsmitarbeitern kennen gelernt. Die können selbst sehr genau benennen, mit welchen Unzulänglichkeiten sie im Alltag zu kämpfen haben. Ich hoffe, dass uns mit ihnen gemeinsam ein großer Wurf gelingt.”

ems, 17.06.2011
http://www.ems-babelsberg.de/en/about-us/ems-aktuell/329-neues-medien-konzept-fuer-die-bundeswehr.html

Foto: Radio Andernach