Über 20 Jahre Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Der Kunstwettbewerb der Bundeswehr bietet Bundeswehrangehörigen seit 1997 die Möglichkeit, sich mit gestellten Themen und Fragestellungen auseinanderzusetzen, die sowohl ihre eigene Arbeit als auch ihr ziviles Leben herausfordern. Federführend sind die Evangelische und Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, die im Wechsel den Kunstwettbewerb durchführen. Zum Wettbewerb gehört eine anschließende deutschlandweite Wanderausstellung.

Der Kunstwettbewerb der Bundeswehr verändert sich und ist Spiegelbild seiner Zeit und der Gesellschaft. Das lässt sich an mittlerweile 15 Wettbewerben sehr gut nachvollziehen.

Teilnehmendenkreis

Soldat:innen und zivile Mitarbeiter:innen der Bundeswehr

Wettbewerbsziele

  • Bekanntheit der Soldatenbetreuung steigern
  • Gesellschaftlichen Anspruch der Bundeswehr vertreten
  • Bewusstmachung der Zivilgesellschaft für Herausforderungen in und von der Bundeswehr
  • Bewusstmachung der Angehörigen der Bundeswehr für aktuelle Zeitthemen
  • Kulturelle Bildung innerhalb der Soldatenbetreuung etablieren

Jury

Vertreter:innen der Veranstalter und der Organisation, Künstler:nnen, Kunstexpert:nnen. Die Jury setzt sich zu jedem Wettbewerb neu zusammen und wird von den Verantwortlichen des Wettbewerbs gewählt.

Bewertungskriterien

  • Künstlerische Idee
  • Erfassung des Themas
  • Handwerkliches Können
  • Beziehung zur Bundeswehr erkennbar
  • Arbeitsaufwand

Die Preisgestaltung belegt auch einen weiteren Grund, warum der Kunstwettbewerb der Bundeswehr so wichtig ist: die Teilnahme soll motivierend sein, sind mit einem aktuellen Thema auseinanderzusetzen. Ein Thema, dass den eigenen Arbeitsbereich und die Gesellschaft allgemein beschäftigt. Deshalb gibt es nicht nur einen 1. Preis, wie oft üblich. Es gibt sogar mehrere 5. Preise, denn so wird die Wertschätzung der Teilnahme offensichtlicher. Es ist etwas Besonderes. Etwas Einmaliges.

 

1. Preis 1000€

2. Preis 750€

3. Preis 600€

4. Preis 500€

4 x 5. Preise je 300€

Gruppenpreis 900€.

 

Teilnehmen können alle Personengruppen bis 3 Personen, die der Bundeswehr angehören. Die Gruppenteilnehmenden dürfen zusätzlich auch eine Einzelarbeit und/oder Familienarbeit einreichen. Auch Ausbildungs- oder Lehrgangsklassen sind willkommen. Dabei ist maximal eine Person zu nennen, die verantwortlich ist.

 

Familienpreis. Ein Angebot für die Familie, gestiftet vom Bundeswehr-Sozialwerk e.V.
Teilnehmen können alle Angehörige einer Familie, wobei mindestens eine beteiligte Person zur Bundeswehr gehört. Bei Familienarbeiten kann zusätzlich auch eine Einzelarbeit eingereicht werden.

Übersicht aller Kunstwettbewerbe

 

Zwischen 1997 und 2006 wurde der Wettbewerb “Künstler in der Bundeswehr” genannt. Seit 2008 lautet der Titel “Kunstwettbewerb der Bundeswehr” mit der Anzahl und dem Jahr der Preisverleihung. Seit 2020 lautet der Titel “Kunstwettbewerb der Bundeswehr” mit der laufenden Anzahl. Das Jahr fällt weg und wird dem Thema vorangestellt.

 

Seit 2008 werden die Preise spartenübergreifend vergeben. Die Dokumentation der frühen Jahre 1997 bis 2007 ist lückenhaft.
Wenn Sie Angaben machen können, wäre das eine große Hilfe. Kontakt.

 

Veranstaltung und Organisation

 

Veranstaltung: Streitkräfteamt (SKA)
Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (EAS) und Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V. (KAS) im Wechsel
Projektleitung: Seit 2007 Roland Prüfer, PrueferPR | Von 1997 bis 2007 Arbeitsgemeinschaften EAS und KAS
Printgestaltung: 2022 Artvertisement | 2020 Dorothee Menden, Berlin | 1997 – 2018 Artvertisement

16. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Neue Preisstruktur: 1.-3. Preis und 5 Finalteilnehmende, Anpassungen von Maximalgrößen sowie Bedingungen der Werke, Webseite komplett neu mit digitaler Ausstellung der Kunstwettbewerbe

Organisation: Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.

N.N. Teilnehmende | N.N. Arbeiten, davon

N.N. Einzelarbeiten, N.N. Familienarbeiten, N.N. Gruppenarbeiten

Datum der Preisverleihung: N.N.

Ort: N.N.

  1. Preis: N.N.
  2. Preis: N.N.
  3. Preis: N.N.

 

Finalteilnehmende: N.N.

Finalteilnehmende: N.N.

Finalteilnehmende: N.N.

Finalteilnehmende: N.N.

Finalteilnehmende: N.N.

 

Gruppenpreis:
N.N.

Familienpreis:
N.N.

Jury
N.N.

15. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Neue Preisgestaltung, neue Preisbeträge, neuer Gruppenpreis. Sonderpreis der Jury fällt weg. Änderung des Namens: jetzt ohne Jahresangabe, dafür wird das Jahr beim Thema genannt

Zur Ausstellung


Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

116 Teilnehmende | 89 Arbeiten, davon
72 Einzelarbeiten, 7 Familienarbeiten, 10 Gruppenarbeiten


Datum der digitalen Preisverleihung: 15. April 2021
Ort: Videokonferenz
In Anwesenheit der Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer


Ursprünglich geplant: 2. November 2020, Sitzungssaal des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus, Berlin

Grund der Verschiebung: Pandemie COVID-19


1. Preis: Cornelia Vonderlind (Farbstiftzeichnung)
2. Preis: Fabian Mendrok (Digitale Bearbeitung einer Zeichnung)
3. Preis: Stefan Siegel (Digitale Collage)
4. Preis: Sigrid Brozek (Malerei)
5. Preis: Franz Feigl (Malerei)
5. Preis: Ralf Illauer (Fotografie und Collage)
5. Preis: Pamela Liebe (Malerei und Collage)
5. Preis: Daniel Müller (Zeichnung)
Gruppenpreis: Benedikt Brodka und Veronica Scholz (Slam-Poesie mit Musik)
Familienpreis: Familie Dittmar (Malerei und Collage)


Jury

  • Oberst Prof. Dr. Homolka, Reservistendienstleistender in Grp Be/Fürs
  • Oberstleutnant Dipl. Päd. Peter Cornelius, Bezirksschwerbehindertenvertretung beim Kdo Lw
  • Christina Hubich, Projektreferentin Betreuung, EAS
  • Regina Kohlhaus, Kunsttherapeutin
  • Stabsfeldwebel Sascha Becher, Zentrum Militärmusik

14. Kunstwettbewerb der Bundeswehr 2018

Zur Ausstellung


Organisation: Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.

112 Teilnehmende | 86 Arbeiten, davon
76 Einzelarbeiten, 10 Familienarbeiten


Datum der Preisverleihung: 29. November 2018
Ort: Sitzungssaal des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus, Berlin


1. Preis: Manuela Dreher (Malerei)
2. Preis: Sandra Marchewka (Fotografie, digital bearbeitet)
3. Preis: Nils Felber (Songtext und Vortrag)
4. Preis: Enrico Frenzel (Malerei)
5. Preise: Oliver Sakins und Veronica Scholz (Audio Performance), Ann Kocakaya (Malerei), Jens Landefeld (Digitale Computerkunst), Cornelia Vonderlind (Farbstiftzeichnung), Franz Feigl (Collage)
Familienpreis: Thomas Gebhardt und Familie (Collage)
Sonderpreis: Friedemann Schmidt und Familie (Malerei)


Jury

  • Daniel Bigalke, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, KAS
  • Regierungsamträtin Imre Bonesteel. Kinder- und Betreuungsportal, SKA
  • Oberfähnrich Paul Stöher, Zentrum Militärmusik der Bundeswehr
  • Nicole Weimar, Führungscoaching. Artvertisement
  • Oberstleutnant i.G. Wolf Schulte-Lippern, BMVg Plg I 5

13. Kunstwettbewerb der Bundeswehr 2016

Zur Ausstellung


Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

69 Teilnehmende | 55 Arbeiten


Datum der Preisverleihung: 10. November 2016
Ort: Sitzungssaal des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus, Berlin


1. Preis: Viktor Kebleris (Malerei)
2. Preis: Miriam Finzel (Malerei)
3. Preis: Irina Motzalla (Objekt, gefaltetes Buchobjekt)
4. Preis: Joanna Kujawa (Malerei)
5. Preise: Viktor Heckmann (Stencil/Streetart), Timo Ulrichs (Fotografie), Alex Fischer (Zeichnung), Annemarie Kirst (Malerei), Ralf Illauer (Collage)
Familienpreis: Tobias und Berta Kloiber (Objekt, Mischtechnik)


Jury:

  • Oberst i.G. Dieter Weigold, SKA Abt FachAufgBw
  • Oberstleutnant i.G. Wolf Schulte-Lippern, BMVg Plg I 5
  • Christina Hubich, Projektreferentin Betreuung, EAS
  • Julia A. Hofmann, EAS
  • Margot Berger, Kunstpädagogin

12. Kunstwettbewerb der Bundeswehr 2014

Zur Ausstellung


Organisation: Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.

60 Teilnehmende | 44 Arbeiten


Datum der Preisverleihung: 6. November 2014
Ort: Sitzungssaal des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus, Berlin


1. Preis: Ann Kocakaya (Malerei)
2. Preis: Norman Spies (Malerei)
3. Preis: Miriam Finzel (Zeichnung)
4. Preis: Andreas Aschenbrenner (Malerei)
5. Preise: Denis Nagel (Fotografie), Sarah Magroun (Malerei), Jiahai Ni (Zeichnung), Dagmar Ronczka (Malerei), Ralf Illauer (Objekt)
Familienpreis: Birgit und Johann Schwarz (Malerei, Collage)
Sonderpreis der Jury: Oliver Marcus Kaptein (Digitalkunst)


Jury:

  • OTL Nils Braunroth. SKA
  • Regina Kohlhaus, Kunsttherapeutin. KAS
  • Yvonne Lange-Dengel, Medien- und Kunstpädagogin
  • Mike Matthes, Künstler
  • Oliver Stopinski, Mediengestalter und Fotograf. Artvertisement

11. Kunstwettbewerb der Bundeswehr 2012

Ab jetzt wird ein Familienpreis vergeben, gestiftet vom Bundeswehr-Sozialwerk e.V., Juniorpreis fällt weg. Ab jetzt Ausstellungskatalog mit der Vorstellung aller Preisträger:innen, dem Begleittext zu den Werken und einer Jurybeurteilung. Abbildung der Einsendungen

 

Zur Ausstellung

 

Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

62 Teilnehmende | 52 Arbeiten

 

Datum der Preisverleihung: 16. September 2012
Ort: Urania, Veranstaltungszentrum, Berlin

 

1. Preis: Igor Bröse (Zeichnung)
2. Preis: Sven Konrad (Fotomontage)
3. Preis: Jiahai Ni (Kohlezeichnung)
4. Preis: Ralf Illauer (Objekt)
5. Preise: Silvia Binninger (Malerei), Victor Manuel Olivos Matta (Malerei), Anna Elena Orywal (Malerei), Dagmar Ronczka (Malerei), Torsten Willms (Fotografie)
Familienpreis: Familie Mocha (Aquarell)
Sonderpreis der Jury: Marc Louia (Malerei)

 

Jury:

  • OTL Axel Reiter, SKA
  • Christina Hubich, EAS
  • Roland Prüfer, Projektleitung
  • Brigitte Barrera, Künstlerin
  • Gerwin Eipper, Künstler

10. Kunstwettbewerb der Bundeswehr 2010

Einmalig: Juniorwettbewerb. Ab jetzt einheitliche Wettbewerbsbezeichnung und die Möglichkeit für Teilnehmende, einen Begleittext zum eigenen Werk zu schreiben. Erstmals einfacher Katalog mit allen Werken und Begleittexten


Zur Ausstellung


Organisation: Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.

47 Teilnehmende | 47 Arbeiten | Juniorwettbewerb: 10 Teilnehmende


Datum der Preisverleihung: 15. Mai 2010
Ort: Kinder- und Jugendmuseum, München


1. Preis: Ingrid Sanders (Malerei)
2. Preis: Frank Hildebrandt (Diorama | Objekt)
3. Preis: Sonja Müller (Malerei | Collage)
4. Preis: Rafael Miczka (Malerei)
5. Preise: Klaudia Barthelmes-Schreiber (Collage), Andreas Liedke (Fotografie), Werner und Anne Vogel (Installation), Andreas und Helga Wäg (Aquarell), Andrej Szewczuk (Fotografie)
Sonderpreis der Jury: Erika Hoffmann (Malerei) sowie Familie Moucha (Aquarell)
Beim Juniorwettbewerb sind immer alle Kinder Sieger und erhalten einen Preis.


Jury

  • Yvonne Lange-Dengel, Künstlerin
  • Jürgen Raabe, Illustrator
  • Nadine Lehmann, Artvertisement
  • Major Gerhard Hübner‚ SKA, Dezernat VI (4), Bonn
  • Roland Prüfer, Projektleitung

9. Kunstwettbewerb der Bundeswehr 2007/2008

Ab jetzt alle Gestaltungsmittel möglich, neue Preisgestaltung, neue Bezeichnung des Wettbewerbs, neu: optionale Vergabe eines Sonderpreises der Jury. Erstmals eine Webseite online unter www.kunstbw.de. Einfacher Katalog mit den ersten drei Preisträger:innen und Grußworte

 

Kunstwerke/Katalog | Faltblatt | Plakat
Grafik: Artvertisement

 

Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 

38 Teilnehmende

 

Datum der Preisverleihung: 25. Mai 2008
Ort: Dr. Julius-Leber-Kaserne, Berlin

 

1. Preis: Ang Silvia Binninger (Malerei)
2. Preis: Oberst d.R. Dietrich Achim Kluge (Zeichnung, Malerei)
3. Preis: Ang Norbert Böhm (Malerei)
5. Preise: Roland Landenberger, Ingrid Sanders, Karl-Heinz Schröer und Team, Jessica Strödick
Sonderpreis: Bernd Diehl (Trickfilm)
Sonderpreis der Jury: Patrick Hoffmann und Team (Planspiel)

 

Jury:

  • André Weimar – Artvertisement
  • Elke Reinhardt – Leiterin des Instituts für Kunsttherapieausbildung
  • Roland Prüfer –Projektleitung
  • Major d.R. Sören Lingenberg – Referatsleiter Eventmanagement der EAS
  • Boris Zuro – Bildhauer und Maler, Kunstkoordinator der OHG der Julius-Leber-Kaserne
  • OTL Günther Otterski – SKA, Dezernatsleiter VI 1 (4)

2006: 50 Jahre Bundeswehr – die Zukunft beginnt jetzt

Künstler in der Bundeswehr

 

Für Fotografie und Bildende Künste

 

Organisation: Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.

 

60 Teilnehmende

 

Datum der Preisverleihung: 18. Mai 2006
Ort: Berlin

 

1. Preise: Bernd Diehl (Fotografie), Imke Sanders (Bildhauerei), Silvia Binninger (Malerei)
2. Preise: Ernst Schreiber (Fotografie), Ronald Metzger (Bildhauerei), Karin Wolff (Malerei)
3. Preise: Dietrich Kluge (Fotografie), Ingrid Sanders (Bildhauerei), Gabriele Brunnbauer (Malerei)

 

2004: Stärke durch Gemeinschaft

Künstler in der Bundeswehr

 

Erstmals für Fotografie, Malerei und Bildhauerei gemeinsam. Ab jetzt alle zwei Jahre

 

Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 

40 Teilnehmende
Prämierung der ersten drei in jeder Kategorie

 

Datum der Preisverleihung: 4. November 2004
Ort: Munster

 

1. Preise: Hans Georg Schlegl (Fotografie), Gerhard Ege (Bildhauerei), Norbert Böhm (Malerei)
2. Preise: Michael Esser (Fotografie), Reimund Tischer (Bildhauerei), Maria Rendler (Malerei)
3. Preise: Michael Abend (Fotografie), Jürgen Marotzki (Bildhauerei), Susanne Augstburger (Malerei)

 

2003 Dieser Wettbewerb wurde abgesagt

 

2002 »Teil des Ganzen«

Künstler in der Bundeswehr

 

Malerei und Bildhauerei

 

Organisation: Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.

 

Datum der Preisverleihung: 28. November 2002
Ort: N.N.

 

1. Preise: Robert Wittig (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)
2. Preise: Jürgen Marotzki (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)
3. Preise: Werner Vogel (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)

 

2001 »Helfende Hände«

Künstler in der Bundeswehr

 

Fotowettbewerb

 

Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 

Datum der Preisverleihung: 4. Dezember 2001
Ort: N.N.

 

1. Preise: Rolf Denguth (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)
2. Preise: Andreas Weidner (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)
3. Preise: Steven Sloma (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)

 

2000 »Wir streben nach oben – Mensch, Natur, Technik«

Künstler in der Bundeswehr

 

Malerei und Bildhauerei

 

Organisation: Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.

 

Datum der Preisverleihung: 7. Dezember 2000
Ort: N.N.

 

1. Preise: N.N. (Fotografie), Wolfgang Ronstadt (Bildhauerei), N.N. (Malerei)
2. Preise: N.N. (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), Jutta Smolich (Malerei)
3. Preise: N.N. (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), Robert Dittrich (Malerei)

 

1999 «Wir in unserer Welt«

Künstler in der Bundeswehr

 

Malerei und Bildhauerei

 

Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 

Datum der Preisverleihung: 2. Dezember 1999
Ort: N.N.

 

1. Preise: N.N. (Fotografie), Wolfgang Ronstadt (Bildhauerei), Peter Achilles (Malerei)
2. Preise: N.N. (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), Valentin v. Vacano (Malerei)
3. Preise: N.N. (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), Norbert Rath (Malerei)

 

1998 »Partnerschaften«

Künstler in der Bundeswehr

 

Fotowettbewerb

 

Organisation: Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.

 

Datum der Preisverleihung: 12. November 1998
Ort: Montabaur

 

1. Preise: Hans Rolf Schaller (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)
2. Preise: Werner Schubert (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)
3. Preise: Angie Ehringer (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)

 

1997 »Der Soldat als Helfer im Alltag«

Künstler in der Bundeswehr

 

Farbfotografie

 

Organisation: Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 

Mit 21 von ursprünglich 85 gemeldeten Teilnehmern

 

Datum der Preisverleihung: 12. Juli 1997
Ort: Montabaur

 

1. Preise: Hans-Jürgen von Hemm (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)
2. Preise: Detlef Gehle (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)
3. Preise: Rolf Denguth (Fotografie), N.N. (Bildhauerei), N.N. (Malerei)

10. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Thema 2010: Dienst – Familie – Partnerschaft

Der Auftrag der Bundeswehr fordert von den Soldaten und Soldatinnen hohe Einsatzbereitschaft, Mobilität, Flexibilität und Lernbereitschaft. Die Anforderungen, die dabei an sie und ihre Familien gestellt werden, sind in der Regel belastender als die Anforderungen an Beschäftigte anderer Berufsgruppen.

 

Einsätze der Bundeswehr im Ausland, eine hohe Anzahl dienstlich veranlasster Abwesenheitstage und das Pendeln zwischen Wohn- und Dienstort können mitunter für Familien und Partnerschaften eine besondere Belastung darstellen. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn auf Grund dieser Situation der Partner zu Hause gezwungen ist, sich allein um die Kinder, den Haushalt und die anderen Angelegenheiten des täglichen Lebens zu kümmern.

 

Familien und Partnerschaften sind Kraftquelle und Rückhalt der Soldaten und Soldatinnen. Daher hat die Vereinbarkeit von Familie und Dienst sowohl im Zusammenhang mit den oben beschriebenen Rahmenbedingungen als auch infolge der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung für ihre individuelle Lebensgestaltung einen hohen Stellenwert.

 

Die Rolle der Frau hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zugunsten einer höheren Eigenständigkeit gewandelt. Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist ein allgemein anerkanntes gesellschaftliches Ziel. Darüber hinaus zeigt der gesellschaftliche Wandel zentraler Lebensinteressen, dass neben Beruf, Einkommen und Karriere gleichzeitig und gleichwertig Familie, Freizeit und Freundeskreis treten. Damit gewinnt die Familie als Lebensmittel- und Ankerpunkt auch für Soldaten und Soldatinnen überdurchschnittliche Bedeutung.

 

Einsatzfähigkeit und Auftragserfüllung der Streitkräfte und die Forderungen nach Vereinbarkeit von Familie und Dienst in den Streitkräften stellen nicht prinzipiell konkurrierende Ziele dar. Sie bilden einen Rahmen, ein Spannungsfeld, in dem sich Soldatinnen und Soldaten, zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr bewegen und gemeinsam nach Lösungen suchen müssen.

 

Wie schaffen es die Soldaten und ihre Familien, dieses Spannungsfeld auszuhalten und zu gestalten? Wie schafft es die Bundeswehr, den Herausforderungen der Zeit (demographischer Wandel, Veränderung von Wertvorstellungen in der Gesellschaft) zu begegnen und sich als attraktiver Arbeitgeber zukunftsorientiert weiterzuentwickeln? Vereinbarkeit von Familie und Dienst ist ein Thema, das uns alle angeht, als Vorgesetzte und als Betroffene. Die künstlerische Auseinandersetzung ist unter diesen Gesichtspunkten nicht nur eine äußerst spannende Angelegenheit, sondern auch eine Verpflichtung. Kunst kann neue Sichtweisen anbieten, und dafür können gerade die Kreativen in der Bundeswehr einen wichtigen Beitrag leisten.

11. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Thema 2012: Mobilität! Bewegung. Veränderung?

Auslandseinsätze gehören mittlerweile zum Alltag. Die Trennung von Angehörigen ist unvermeidlich. Die Betreuung der Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbediensteten wird dabei immer mehr an Bedeutung gewinnen, um neben einem angemessenen Freizeitausgleich auch Beziehungsarbeit zu leisten. Die Auseinandersetzung mit der Bundeswehr geschieht zunehmend öffentlich: in Rundfunk und Presse häufen sich Berichte über Freud und Leid im Einsatz, über Ausbildung, Rückkehr und Traumatisierung.

 

Neben den Pressemeldungen zur Lage sind auch andere Medien gefragt. Ein Medium ist die Kunst. Die Kunst kann nichts verhindern, aber sie kann sensibilisieren. Die Kunst vermag mehrere Ebenen gleichzeitig anzusprechen und findet einen anderen Zugang zum Betrachter. Deshalb ist es wichtig, diesen Kunstwettbewerb der Bundeswehr öffentlich zu machen. Seit 1998 wird der Wettbewerb ausgetragen, vor allem seit 2008 hat er unter neuer Leitung spürbar an Dynamik und Rückhalt gewonnen. Und das trägt Früchte. Mit der ersten Wanderausstellung der Wettbewerbswerke im Jahr 2010 an insgesamt 10 Standorten wird das Kunstprojekt in allen Teilen der Bundeswehr zusehends populärer.

 

Es bewegt sich also nicht nur die Bundeswehr als Einrichtung, sondern natürlich auch die Teile des Ganzen. Und nur wer bewegt, bewegt etwas. Der Kunstwettbewerb zeigt ein anderes Bild, das wir von der Bundeswehr haben. Es zeigt den untrüglichen Blick derjenigen Menschen, die sich in den Dienst der Gesellschaft gestellt haben, sei es im Ausland oder bei uns. Es ist auch kein Blick von Künstlern, sondern von betroffenen Menschen, die mit Intensität und sehr hoher Motivation Werke schaffen, die es wahrlich wert sind, öffentlich gezeigt zu werden. Von Jahr zu Jahr wird die künstlerische Qualität spürbar größer und einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den vergangenen Wettbewerben haben sich bereits mit eigenen Werken einen Namen gemacht.

 

Das alles vermag Kunst. Sie bewegt. Nur wer bewegt, bewegt etwas. In diesem Sinne ist der Kunstwettbewerb der Bundeswehr unter der Schirmherrschaft des Amtschefs des Streitkräfteamtes ein Beweger, ein Katalysator, ein Motivator. Die Veränderung? Der Anfang ist gemacht.

12. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Thema 2014: Im Einsatz für Deutschland …

Die vergangenen drei Kunstwettbewerbe der Bundeswehr seit 2006 hatten die Themen Multinationalität, Vereinbarkeit von Dienst und Familie sowie die Frage nach der Mobilität und Veränderung. Den meisten Einsendungen gemeinsam war eine intensive Beschäftigung mit Auslandseinsätzen, obwohl dies durch die Themen nicht vorgegeben war.
Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, deren Einsätze von den Volksvertretern im Bundestag diskutiert und abgestimmt werden. Bereits 2005 erwähnte der Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert in seiner Rede zum 50. Jahrestag:

 

„Der Begriff ‚Parlamentsarmee‘ hat sich für diese enge Verbindung und Verantwortung längst allgemein durchgesetzt. Wir, der Deutsche Bundestag, wissen, dass wir uns auf diese Armee verlassen können. Und die Bundeswehr, unsere Soldatinnen und Soldaten, sollen wissen, dass sie sich auf dieses Parlament verlassen können.“ (26.10.2005)

 

Weltweit einmalig ist der Umfang, inwieweit der Bundestag Einfluss auf die Bundeswehr besitzt: Zustimmungsvorbehalt bei Bündnisverpflichtungen, Verankerung des Verteidigungsausschusses in der Verfassung, ein eigenes Amt mit Wehrbeauftragten. Weiterhin gilt das Budgetrecht, das bereits 1848 dem Parlament eine wichtige Kontrollfunktion über die Armee gegeben hat. Heute bestimmt das Recht den Umfang und die Fähigkeiten der Streitkräfte mit Zustimmung des Verteidigungsausschusses und des zuständigen Haushaltsausschusses.

 

Aus all diesen Punkten wird deutlich, dass die Aufgaben und Ziele der Bundeswehr in erster Linie vom Bundestag mitgesteuert werden, der sich aus den gewählten Vertreter der Bürger zusammensetzt. Insofern bekommt der Begriff für Soldaten „Staatsbürger in Uniform“ als Leitbild der Inneren Führung der Bundeswehr eine weitreichende Bedeutung. Die einsatzorientierte Bundeswehr wurde im Mai 2013 zu einem vorrangigen Ziel in der Neuausrichtung der Bundeswehr. Zurzeit sind rund 6000 Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz von insgesamt 185000 sowie 55000 Zivilbeschäftigte.

 

Im Einsatz für Deutschland… bedeutet nicht nur der Einsatz im Ausland, sondern auch in Deutschland selbst z.B. als Unterstützung bei Flutkatastrophen. Besonders bei solchen Katastrophen wird klar, dass die Bundeswehr ein Teil der Bevölkerung darstellt mit realen Menschen, die helfen. Der Blick ins Ausland und den damit verbundenen Herausforderungen sind für den Einzelnen der Bevölkerung schwer nachvollziehbar – und doch sind die Auswirkungen umso mehr erkennbar. Umso entscheidender ist es, humanitäre Einsätze innerhalb Deutschlands zuzulassen und zu fördern.

 

Es ist wichtig, die Bundeswehr nicht nur als militärische Einheit zu sehen, sondern als eine Gruppe von Menschen, die genauso als Bevölkerung in Deutschland leben wie diejenigen, die nicht bei der Bundeswehr sind. Spätestens als Reservisten und Veteranen sind ehemalige Bundeswehrangehörige fester Bestandteil der Bevölkerung und verdienen den gleichen Respekt wie andere Berufsgruppen auch.
Dann zeigt sich, ob wir als Gesellschaft in der Lage sind, mit dem Einsatz für Deutschland umzugehen. Das ist auch ein demokratischer Grundgedanke, der mitunter zu kurz kommt. Unverständnis ist die Folge und Desinteresse für die Probleme, die zum Beispiel Soldatinnen und Soldaten mit seelischer Verwundung im Einsatz zu überwinden haben.

 

»Im Einsatz für Deutschland …« ist auch der Beginn eines Satzes, einer Erinnerung, einer Zukunft. Wie würden Sie den Satz vollenden? Sehen Sie zurück oder nach vorne? Was ist Ihre Geschichte? Was würden Sie sich wünschen, wie der Satz weitergeht?

13. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Thema 2016: Akzeptiert. Integriert. Respektiert

Auftrag der Bundeswehr ist nicht nur die Verteidigung des Landes sowie Hilfe bei Katastrophen im Inland, sondern auch die Beteiligung an überstaatlichen Bündnissen. Das klingt einfach und ist doch sehr komplex. Die Soldatinnen und Soldaten sind im Einsatz für Deutschland auch im Ausland daheim, aber ihr Zuhause ist Deutschland.

 

Was bedeutet dann Zuhause, wenn der Einsatz sechs Monate dauert, getrennt von der Familie, den Angehörigen und Freunden? Wo definiert sich Heimat, wenn die Kommunikation nur über Video, E-Mail, Telefon oder Brief funktioniert? Was bedeutet Heimat, wenn die Kameradinnen und Kameraden im Einsatz eine Art eigene Familie bilden?

 

Daraus ergeben sich große Herausforderungen der Vereinbarkeit zwischen Einsatz, Familie und Kulturunterschieden. Besonders zu Hause in Deutschland sind viele Bundeswehrangehörige noch nicht selbstverständlich akzeptiert. Das gilt nicht nur für Einsatzrückkehrerinnen und -rückkehrer.

 

Für den Auftrag, den das Parlament der Bundeswehr gibt, ist es zukünftig entscheidend von Bedeutung, wie und auf welche Weise mit den Anforderungen umgegangen wird. Damit ist zum einen die Einsatzsituation gemeint, zum anderen das Verständnis für die Bundeswehr im eigenen Land. Hier ist noch viel Vermittlungsarbeit zu leisten, damit die Bundeswehr und ihre Angehörigen uneingeschränkt und vorbehaltlos als Teil unseres Landes akzeptiert werden. Im Verteidigungsfall sind sie es, die uns schützen und im Einsatz vielfältige Opfer bringen. Und das verdient jeden Respekt.

 

Die Anfangsbuchstaben des Themas »Akzeptiert. Integriert. Respektiert.« ergeben das Wort „AIR“ (engl.: Luft). So wie wir die Luft zum Atmen brauchen, brauchen wir diesen Dreiklang für ein harmonisches Miteinander in der Welt und Zuhause. Zuhause ist dort, wo die Familie ist. Die Welt kann das nicht ersetzen, nur ergänzen.

 

Zeigen Sie uns, wie das aussieht. Zeigen Sie uns, wie Sie dies im Alltag und im Einsatz erleben. Zeigen Sie uns, wie Sie sich das vorstellen können.

14. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Thema 2018: Mut

Der Kunstwettbewerb hat das Thema »MUT« und das Plakat zeigt schon deutlich, was damit alles gemeint ist. Von Zivilcourage über Herzhaftigkeit, Schneid und Tapferkeit, Risikobereitschaft und Kühnheit bis hin zur Furchtlosigkeit werden Eigenschaften dargestellt, die damit in Verbindung stehen.

 

»Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut« (Goethe). Eine Verbindung des Ausspruchs mit den genannten Eigenschaften zeigt, wie die Bundeswehr und die Bundeswehrangehörigen MUT beweisen. Denn das Große, das über allem steht, ist der Charakter. Der Charakter der einzelnen Soldatin und des Soldaten, aber auch der Charakter der Bundeswehr. MUT zu haben zeigt sich nicht in der Überwindung von ausweglosen Situationen, sondern im Einstehen für andere, im Widersetzen gegen Ungerechtigkeit, im Standpunkt vertreten. Das zeigt sich auch in den parlamentarischen Debatten, welche Funktion die Bundeswehr übernimmt, welche Einsätze genehmigt werden. Es geht darum, dass darüber diskutiert wird. Dies ist ein Geschenk, ein hohes Gut, das Deutschland auszeichnet.

 

Wo sehen Sie MUT in Ihrem Berufsalltag? Wo begegnen Ihnen Menschen, die MUT zeigen? Wie haben Sie schon einmal MUT bewiesen in Ihrem Beruf? Seien Sie Teil des Kunstwettbewerbs und geben dem Einzelnen einen Namen. Seien Sie mutig und machen Sie mit. Der Kunstwettbewerb der Bundeswehr beweist seit vielen Jahren, wie wichtig es ist, sich auszudrücken, eine Position zu beziehen, anderen die eigene Situation zu schildern. Es ist ein Gewinn für alle.

 

MUT ist nicht nur ein Wort. Es ist eine Haltung. Und es ist ein Handeln. Jetzt.

15. Kunstwettbewerb der Bundeswehr

Thema 2020: Diversität

Das Thema Diversität bedeutet in erster Linie nichts anderes als Unterschiedlichkeit anzuerkennen in allen Bereichen. Das klingt erst einmal einfach, ist jedoch komplex. Es geht darum, Vorurteile und Schubladendenken abzubauen.

 

Diversität beschreibt dabei eine gelebte Vielfalt und ist in der Bundeswehr fest verankert. Bereits 2012 unterzeichnete die Bundeswehr die »Charta der Vielfalt«. Zur Verantwortung gehören Herausforderungen wie zum Beispiel Familienbetreuung, Beeinträchtigungen, zwischenmenschliche Orientierung, religiöse Ausrichtung. Diversität wird dabei meist umschrieben mit Chancengerechtigkeit, Vereinbarkeit von Dienst und Familie, Inklusion, Interkultur. Und so ist ein Grundstein für die Einheit der Bundeswehr, die einzelne Person in ihrer Lebensführung zu schätzen und zu fördern.

 

Aufgrund der unterschiedlichsten Arbeitsbereiche innerhalb der Bundeswehr bietet kaum ein anderer Arbeitgeber mehr Verbundenheit und Möglichkeiten, sich zu entfalten. Und Möglichkeiten zu haben bedeutet immer Bewegung und Veränderung. Das gilt auch für die Einbindung der Bundeswehr in die Gesellschaft. Auch die Gesellschaft kann mit klaren Botschaften die Herzen öffnen für die Staatsbürger_innen in Uniform. Und wenn das gelingt, ist Diversität wirklich gelebte Vielfalt.

 

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